Fashion week

Zu Beginn des Jahres gleich eines der Höhepunkte des Selbigen: die Fashion-week. Ein wohltuender Einnahme-Strom ergießt sich in den vom extrem umsatzschwachen Jahreswechsel völlig ausgedörrten Geldbeutel! Überall stehen winkend die Fahrgäste rum, die Halten sind halb oder sogar völlig leer und die MyTaxi-App muss ich abschalten.
Wer denkt da an die Grüne Woche? Dass diese ebenfalls begonnen hatte, merkte ich daran, dass ich abends kurz vor Feierabend Fahrgäste ins ICC zur Eröffnungsveranstaltung hatte. Den ganzen Tag lang bewegte ich mich nicht mal annähernd in dieser Gegend.
An dieser Stelle einkleiner (klugscheißeriger) Rat an die noch etwas unerfahrenen Kollegen: Wenn Messe ist, verdient man sein Geld nicht auf der  Messe, sondern durch die Messe! Das heißt, lasst euch ja nicht dazu verleiten, euch vor der Messe-Lokation aufzustellen. Das kann zu langen Wartezeiten führen oder ihr fahrt den ganzen Tag im Stau vom Flughafen Tempelhof ans Gleisdreieck. Nein, fahrt sofort wieder aus dem Zirkus raus, in der ganzen Stadt sind die Halten leer (oder jedenfalls erheblich leerer als sonst), weil die Messe eben so viele Wagen bindet. Manchmal erreiche ich meine Umsätze mit kaum einem Messegast.

Heute fahre ich ausnahmsweise mal am Samstag, um den letzten Messetag auch noch mitzunehmen.

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Taxis in aller Welt 246

Gefunden bei: kdeebina

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Strandträume

Diese Woche war wieder äußerst mühsam und brotlos, wie stets die erste Woche des Jahres. Die Wartezeiten waren gigantisch, dafür waren die wenigen Fahrten sehr bescheiden. aber gerade hier hilft es, nicht die Nerven zu verlieren und unprofessionell dem Fahrgast etwas vorzujammern:

Ich wurde über die MyTaxi-App zum Cafe Einstein unter den Linden gerufen. Der Kunde wollte die App mal ausprobieren und freute sich, dass es so gut geklappt hat. Er wollte  nur zum Hbf, für mich überhaupt kein Problem. Am Ziel zeigte das Taxameter 6,20 Euro.

“Wenn die Tour so kurz ist, gibt’s bei mir auch immer viel” sprach der Fahrgast und drückte mir einen Zehner in die Hand.

“Oh – wenn das jeder so machen würde, säße ich jetzt nicht im Taxi, sondern in der Karibik an irgendeinem Strand…” entgegnete ich dankbar.

 

 

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Realität überholt Satire

In einem meiner ersten Postings vor bald sieben Jahren machte ich mich über einen Kollegen mit Handy und Kippe lustig.
Getreu dem Spruch, dass Satire gar nicht  abstrus genug sein kann, dass sie nicht von der Wirklichkeit eingeholt werden würde, erschien dann gestern dieser Pressebericht aus München über eine bestimmte Spezies Kollege: Dieser hatte sogar an jedem Ohr ein Handy, eine Kippe im Mund und lenkte mit den Knien…  Die Polizei zog ihn aus dem Verkehr.

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Couch potato

Da ist sie wieder, die Nacht der Nächte für das Taxigewerbe! Ich finde, Silvester wird generell überbewertet. Deshalb halte ich es auch seit vielen Jahren so, dass ich an diesem Tag niemals arbeite, getreu dem Motto:
Wenn du das ganze Jahr über nichts verdient hast, haut es diese eine Schicht auch nicht raus. Sowieso muss ja ein Gutteil des Silvester-Verdienstes eher als Schmerzensgeld betrachtet werden.

Ich werde diesen Tag auf der Couch bzw. mit meinem Sohn beim Civilization5-Duell verbringen. Allen arbeitenden Kollegen wünsche ich fette Beute, den potentiellen Fahrgästen, dass sie nicht zu lange auf ein Taxi warten müssen – und allen Lesern einen

GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR!

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Taxis in aller Welt 245

Gefunden bei: Martin Sojka

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Schön war’s

Beim Inder (Masala-Grill)

Wieder zurück. Also, Breslau ist schon eine Reise wert! Die Altstadt ist wunderschön geworden (fast so toll wie in Krakau). Das Essen war immer superlecker, teilweise eine kulinarische Offenbarung; wir waren beim Inder, beim Italiener (Grappa gibt es auch mittlerweile endlich in Polen) und in einem Schawarma-Restaurant. In der schönen alten Markthalle verbrachten wir mehrere Stunden – und genossen hier unser günstigstes Mittagessen: meine Frau russische Piroggen, ich Königsberger Klopse für beides zusammen weniger als 2,50 €!

Bei der Hinfahrt ein kleiner Schreck:  die Fahrbahn gleich hinter der Grenze bei Forst verwandelte sich plötzlich in die Original-Hitler-Autobahn mit entsprechenden Löchern und Rissen, wo man mit höchstens 80 dahin dengelte. Ich befürchtete schon das Schlimmste, aber nach circa 50 Km war die Autobahn plötzlich in einem Top-Zustand.

Also, in Schlesien sind wir nicht das letzte Mal gewesien… ;-)

 

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Breslau

Noch nicht ganz wiederhergestellt, aber einigermaßen reisefähig, mache ich mich heute auf den Weg nach Breslau, doch wieder ohne Sohn (hat heute früh abgesagt). Bin sehr gespannt auf die wiederaufgebaute Altstadt, deren Baubeginn  ich bei meinem letzten Besuch vor ca. 30 Jahren miterleben durfte.

 

 

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Schmerzvolle Weihnacht

Es gab zwar kein Trinkgeld für die schwere Kiste am Donnerstag, aber dafür einen Hexenschuss! Am Dienstag wollen wir nach Breslau (diesmal mit Sohn), ich hoffe, ich bin bis dahin wieder fit…
Ich glaube, in Zukunft werde ich solch schwere Hebearbeiten einfach ablehnen, wegen meinem labilen Rücken. Es gibt genug jüngere und kräftige Kollegen, die das sicher gerne übernehmen. ;-)

Auf jeden Fall wünsche ich Euch allen ein fröhliches Weihnachtsfest!

 

 

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Handwerk hat goldenen Boden?

Das Handwerk hat sich heutzutage ja ganz schön ausdifferenziert – vorsichtig ausgedrückt. Was ich damit meine? Meiner Frau ist eine kleine Glasscheibe zersprungen, eine von denen, die im Meerschweinchengehege dafür sorgen, dass kein Heu auf den Fußboden fällt.
Die Scheibe ist etwa 50X10 cm groß. Ich google nach einem “Glaser in Rudow” und erhalte auch sofort zwei Treffer. Einer war ganz in der Nähe, zu diesem wollte meine Gattin sich gleich begeben.
Abends berichtete sie von einem gar merkwürdigen Glaserbetrieb. Dieser hätte nämlich gar nicht nach Handwerk und Werkstatt ausgesehen, sondern eher nach Anwaltskanzlei – alles schnieke und gediegen! Die Vorzimmerdame bemerkte auf Anfrage, dass das Scheibchen 18 Euro kosten solle. Da musste meine Frau doch erst einmal kräftig schlucken und erklärte, dass sie sich das erst nochmal überlegen wolle.
Flugs fuhr sie zum zweiten Glaser, der diesmal nach Glaser aussah und schilderte ihm ihr Anliegen.
“Morgen abholen” und “Fünf Euro” nuschelte der Meister in seinen Bart und meine Gattin war happy!

Na ja, das luxuriöse Interieur will ja schließlich auch bezahlt werden – aber ganz sicher nicht von Unsereinem… :ogott:

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