3. Handy am Ohr während der Fahrt
Früher konnte man sich noch drauf verlassen: schleicht der Wagen vor einem in Schlangenlinien her, unterbrochen von unmotivierten Bremsmanövern, hatte man es mit einem Fahrer zu tun, welcher zu tief ins Glas schaute. Heute (zumal tagsüber) ist es garantiert ein Zeitgenosse mit Handy am Ohr! In Kombination mit auswärtigem Kennzeichen besonders penetrant. Mag sein, daß er weder Stadtplan lesen, noch sich eine Navi leisten kann, und er sich gerade von der Sekretärin zum Termin dirigieren lässt. Vielleicht berichtet er auch der Gattin von der Anmut der großen Stadt Frankfurt. Besonders unheilig ist die Allianz mit einer Zigarette in der gleichen Hand!
Tatsache ist, daß eine Freisprechanlage wirklich für jeden erschwinglich ist, man auch mal kurz rechts ran fahren kann – aber nicht unbedingt seine Hinterleute belästigen muß; dieses Verhalten ist hochgradig verkehrsgefährdend und sollte viel strenger kontrolliert und geahndet werden …


Und unangeschnallt muß er auch noch sein
Oh, und die Hand so aufs Lenkrad oben draufgelegt, daß die Anzeige nicht mehr lesbar ist. Und dann noch so in die Fahrzeugmitte rübergelehnt, daß der Sitzrand ins Kreuz drückt.
Dann wäre das der perfekte Fahrer.
Einen Hut sollte er auch noch tragen.
Vor ein paar Tagen bin von einer Zivilstreife herausgewunken worden, weil ich angeblich telefoniert hätte. Mein Handy saß aber fest in seiner Freisprecheinrichtung, ich hatte nur an der Ampel mein Köpfchen mit der linken Hand abgestützt. Ohne Freisprecheinrichtung hätte ich die Anschuldigung nicht glaubhaft widerlegen können, dennoch habe ich mich gefreut, dass offensichtlich doch hin und wieder ein Telefonierer erwischt wird.
Nun ja. Es gibt da nur eine logische Erklärung für: Mietwagen.
Oder bekommt man die tatsächlich mit ner Freisprecheinrichtung, die auch zum Handy passt?
Und das ist nicht im Geringsten eine Entschuldigung. Entweder hat man eine, oder man telefoniert eben nicht im Auto. Punkt. Wenn ich dann noch halbseidene Ausreden dazu höre „Es waren aber doch nur zwei Minuten“, dann kann ich nur noch den Kopf schütteln…
MfG,
Manu
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Vorhin erst passiert, habe ich gleich an Dich denken müssen
Ich kenne in meiner Heimatstadt mindestens 6 Kreuzungen, wo die Cops mit nem Teleobjektiv – besonders bei Rot – fette Beute machen könnten.
Jeder zweite hat das tragbare Fernsprechendgerät am Ohr.
Da die Bußgelder ja offensichtlich niemanden beeindrucken (und die massiv erhöhte Unfallgefahr schon gar nicht) mein Vorschlag :
Auto stoppen
SIM-Karte entnehmen und dem Fahrer aushändigen
tragbares Fernsprechendgerät zerstören (zertreten, Rohrzange o.ä.)
und Bußgeld plus Punkt in Flensburch noch dazu
Vielleicht geht es dann vernünftiger zu. Und was haben die Leute gemacht, bevor es tragbare Fernsprechendgeräte gab ?? Die Telefonzellen müssen ja förmlich belagert worden sein ?? Komisch, kann mich gar nicht entsinnen, jemals so eine Belagerung gesehen zu haben
Mein Härtefall passierte auf der A7 von Flensburg Richtung Hamburg.
Baustelle, verengte Fahrstreifen, Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 Km/h.
Ich im Lkw mit 85, rechte Spur.
Auf dem linken Fahrstreifen näherte sich von hinten ein silberner Mercedes.
Ich bin es zwar gewohnt, auch in Baustellen überholt zu werden (neee, eng is das nich….) aber die unsichere Fahrweise des Spinners viel mir doch auf.
Blick hinunter und gedacht, das gibts nicht: Handy mit der Schulter am Kopf festgeklemmt, mit der rechten Hand auf dem Laptop rumgetippt und die Linke noch so gerade am Lenkrad. Alleine auf den 16,5 Metern, die mein Lkw lang ist wäre der zweimal fast unter dem Auflieger verschwunden.
Als er vorbei war hab ich mal kurz gehupt (Druckluftfanfare, schön laut *grins* Kurzer Schlenker, Handy flog auf den Rücksitz und der Typ sass plötzlich wieder kerzengrade hinterm Lenkrad
Genau diesen Fall hatte ich heute auf der Straße. Ergebnis: Vollbremsung von meiner seite aus, da der nette Handy User mir mal knallhart die Vorfahrt genommen hat. *grrrr*
Als ich mal das Glück hatte, in einem recht flotten KFZ (Audi S4) unterwegszu sein, passierte mir folgendes: A7, 3-spurig, Samstagnachmittag, Autobahnrechts und Mitte mässig belegt. Ich überhole auf der linken Spur mit Tempo gut/weit über 200. Jedenfalls so schnell, dass die Handflächen leicht feucht werden und das Blickfeld sich leicht zum Tunnel verengt. Plötzlich nur ein kleines Aufblitzen im Spiegel. Reingeschaut und Teile eines Audi (soviel zu den B.. und M……. Fahrern
), der so dicht dran war, dass ich die Motorhaube kaum noch sehen konnte. Was ich sehen konnte: Handy in der rechten und am telefonieren, Zigarette in der linken und an der Lichthupe – nicht am Lenkrad! Lenken muss man nämlich mit den Knien… Wahrscheinlich hatte er auch feuchte Handflächen und wollte sein Lederlenkrad nicht verschmutzen!? Jedenfalls hab ich mich ganz schön verjagt, erstmal dieser Abstand (max 2 meter?), und dann noch ein Autofahrer mit 4 Händen….
Naja ein Stohhut und die Schei….hauspapierrolle drunter sind doch immer noch das geilste.*g*
@screwdriver: mietwagen mit bluetooth freisprecher bestellen
das klappt wirklich prima, auch die adressen / telefonnummern sind gleich verfügbar.
oder gleich auto mit eingebautem telefon
gruss